Gemeinde Labuch
Urscha 100
A-8200 Labuch
Tel.: 03112 / 2345
Fax: 03112 / 2345-4
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Chronik
Geschichte der Gemeinde Labuch
Wappenverleihung1967;
Beschreibung: In einem blauen Schild über einem mit einem grünen Kleeblatt belegten goldenen Dreiberg ein erhöhter silberner Wellenbalken.Die Volksschule Labuch wurde in den Jahren 1890 bis 1892 errichtet, nachdem schon zuvor durch einige Jahrzehnte in einem Privathaus unterrichtet worden war. Zum Bau widmete Kaiser Franz Joseph I. aus seiner Privatschatulle 200 Gulden. Schon 1907/08 musste das Gebäude erweitert werden, um die rund 120 schulpflichtigen Kinder aufnehmen zu können. Der heutige Volksschulbau geht auf umfangreiche Umbauten 1984/85 sowie 2004/05zurück, weist vier Klassenräume, einen Turnsaal, einen Musikraum und einen Werkraum auf, beherbergt im Obergeschoß einen zweigruppig geführten Kindergarten mit eigenem Bewegungsraum und dient als kulturelles Zentrum der Gemeinde. Der Sprengel der Volksschule umfasst heute die Gemeinden Labuch, Ungerdorf und den Ortsteil Hart der Gemeinde Laßnitzthal. Seit 1995 ist im Schulhaus die private Musikschule MUSPOP untergebracht.
1928 erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Labuch. Noch im selben Jahr errichteten die Wehrmänner auch ein erstes Rüsthaus. Heute ist die Feuerwehr in einem in den Jahren 2000/01 errichteten Rüsthaus untergebracht.
Auf dem Gemeindegebiet stehen neben mehreren Bildstöcken auch vier Kapellen. Die älteste steht im Dorf Labuch und wurde 1843 an der Stelle eines Holzkreuzes errichtet. Die Glocke stammt aus dem Jahr 1840 und wurde von Johann Fletl in Graz gegossen. Die Kapelle in Hinterberg wurde 1885 an der Stelle eines 1721 zu Ehren des gegeißelten Heilands errichteten Nischenkreuzes erbaut. Eine letzte Renovierung erfolgte 1999. Die Malereien stammten von dem Gleisdorfer Maler Georg Knaus und wurden anlässlich der Renovierung wiederhergestellt. Die Marienkapelle in Urscha wurde 1858 erbaut, die Perlegg-Kapelle in Labuch 1927 anstelle eines Nischenbildstockes errichtet. Im Turm hängt die alte Glocke der Gleisdorfer Marienkirche aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert mit der gotischen Umschrift +her+got+er+parem+dich+vber+vns.(Nach Dr. Robert F. Hausmann, Universität Graz - Institut für Geschichte)